Sonntag, 09. Mai 2021
Notruf: 122

Vorbereitung für die Ausbildungsprüfung Atemschutz

Seit Ende März üben die Mitglieder der Feuerwehr Hintersdorf für die Ausbildungsprüfung Atemschutz. Diese gliedert sich in vier Stationen, welche alle positiv abgeschlossen werden müssen. 

Dieses Jahr treten drei Atemschutztrupps an, zwei in der Stufe Bronze und ein Trupp in der Stufe Silber. Der Unterschied zwischen diesen Beiden liegt darin, dass bei der Ausbildungsprüfung in Silber die einzelnen Positionen innerhalb des Trupps gezogen werden, während bei der Stufe Bronze jedes Mitglied eine fixe Position hat.

Die Stationen welche absolviert werden müssen sind:

  • Ausrüsten: Hauptaugenmerk dieser Station ist, das schnelle und vor allem richtige Ausrüsten mit dem Atemschutzgerät, sowie diversen weiteren Geräten. Zusätzlich wird auf das gegenseitige Helfen, wie zum Beispiel vollständiges schließen der Einsatzjacke, sehr viel Wert gelegt.
  • Personensuche: Nachdem die erste Station positiv absolviert worden ist, geht es weiter in einen verrauchten Raum (simuliert durch eine Nebelmaschine). In diesem muss mit der sogenannten Wandtechnik eine Person aufgefunden und gerettet werden.
  • Löschangriff über Hindernisstrecke: Dieser Parcour besteht aus drei Hindernissen. Die erste Barriere ist ein Tisch, gefolgt von einem schmalen Tunnel. Das letzte Hindernis ist eine Rampe, welche wie der Tisch durch das gegenseitige Helfen überwunden werden muss. Erschwert wird diese Station dadurch, dass eine C-Löschleitung mitgeführt werden muss.
  • Geräteversorgung: Bei der letzten Station muss der Trupp die Einsatzbereitschaft des Atemschutzgeräts wiederherstellen. Dies gliedert sich in wechseln der leeren Flasche gegen eine gefüllte. Weiters muss die Bebänderung des Gerätes und der Maske versorgt werden und zu guter Letzt werden die benutzten Atemschutzflaschen auf den dafür vorgesehenen Platz gebracht.

Solche Ausbildungsprüfungen sind für den wirklichen Einsatzfall extrem wichtig, da man, z.B. bei der Ausbildungsprüfung Atemschutz, durch das Üben eine Routine in die durchzuführenden Handgriffe des Geräte ausrüsten sowie versorgen hineinbekommt.
Übungen sind das um und auf für den Ernstfall.
Diese Ausbildungsprüfung verstärkt die Sorgfalt des ausrüstens und fortbewegens mit dem Atemschutzgerät (ca. 8 kg) und unterstützt das Anlernen von einsatzrelevanten Fähigkeiten, die dann im Ernstfall automatisch abgerufen werden.

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