Sonntag, 09. Mai 2021
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Inspektionsübung in Kirchbach

Am 05. November 2016 fand gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehrn Kirchbach und St. Andrä-Wördern die jährliche Inspektionsübung im Bacchuskeller beim Marienhof, in Unterkirchbach, statt.  

Übungsannahme war eine Party, bei welcher sehr viel Alkohol konsumiert wurde. Einer der Gäste wurde etwas übermütig und experimentierte mit Feuer - aufgrund seines Zustandes ging dabei etwas schief. Die Räume verrauchten sehr schnell (simuliert durch eine Nebelmaschine), die letzen Gäste verloren teilweise ihr Bewusstsein - verteilt in allen Räumen.  

Gegen 14:00 Uhr wurden die drei Wehren Kirchbach, Hintersdorf und St. Andrä-Wördern zu einem Brand mittels SMS "alarmiert". Fertig umgezogen und abfahrtsbereit bei den jeweiligen Wehren, wurde die Fahrt zum Übungsobjekt aufgenommen. Nachdem sich jede Feuerwehr, wie bei einem echten Einsatz, bei der Leitstelle, Florian Niederösterreich, abmeldete, hat die ortsansässige Feuerwehr die ersten Befehle über Funk erteilt, wie zum Beispiel ausrüsten eines Atemschutztrupps.

Die FF Kirchbach baute eine Löschleitung für den ersten Atemschutztrupp zum Eingang des Bacchuskellers auf. Dieser durchsuchte die ersten Räume nach vermissten Personen und brachten sie ins Freie. Beim Eintreffen der FF Hintersdorf löste der schon fertig ausgerüstete Atemschutztrupp, Trupp 2, den ersten ab und setze die Suche bzw. Rettung nach weiteren Personen fort - erfolgreich!
Zeitgleich wurde eine Übungsleitung mit Hilfe des Kommandofahrzeuges aufgebaut. Zusätzlich wurde vom Löschfahrzeug Hintersdorf mit der Unterwasserpumpe und der Tragkraftspritze, aus dem angrenzenden Bach "Kaltes Wasser", eine Zubringerleitung für die Teleskopmastbühne der FF St. Andrä-Wördern aufgebaut. Selbige Aufgabe hatte das Rüstlöschfahrzeug Hintersdorf.

Hauptaufgabe der FF St. Andrä Wördern war es, mit der eben erwähnten Bühne, weitere Personen aus den verrauchten Räumen über den Balkon bzw. aus den Fenstern zu retten. Des Weiteren bauten sie mit Hilfe des Atemluftfahrzeuges einen Atemschutzsammelplatz auf, um die verbrauchten Flaschen der Trupps wiederzubefüllen.

Nachdem alle Personen ins Freie gebracht wurden, baute die FF Hintersdorf noch einen Druckbelüfter auf, um das Gebäude wieder rauchfrei (in diesem Fall "nebelfrei") zu bekommen.

Abschnittsfeuerwehrkommandant, BR Leopold Mayer und sein Stellvertreter ABI Dominik Rauscher lobten die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Wehren sowie den umfangreichen Wissensstand im Umgang mit den vielen, teils sehr komplizierten, Gerätschaften. Auch Bürgermeister Maximilian Titz und Ortsvorsteher Wolfgang Seidl betonten, wie sicher sie sich fühlen, wenn sie der Freiwillige Feuerwehr beim Retten, Löschen, Bergen und Schützen zuschauen.

Aufgrund der Größe des Übungsobjekts und der vielen anwesenden Gäste im Marienhof (an Spitzenzeiten bis zu 140), wären im Ernstfall wesentlich mehr Feuerwehren beteiligt. Eine solche, teils bezirksübergreifende Großübung, u.a. mit dem Roten Kreuz, findet im März 2017 statt.

Vielen Dank an unsere Nachbarswehr für die Organisation und Ausarbeitung der Übung. Ein großes Dankeschön auch an den Marienhof, für das zur Verfügung stellen des Übungsobjekts.

Abschließend lud die FF Kirchbach alle Beteiligten zu Speis und Trank ins Feuerwehrhaus ein.

Beteiligte Wehren:

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