Mittwoch, 18. Oktober 2017
Notruf: 122

Aufstauübung in Haselbach

Am 25. August 2017 führten wir eine Übung mit dem Thema „Aufstauen eines Baches“ durch. Unser gewähltes Gewässer war der Haselbach in unserem Einsatzgebiet.

Zehn Mitglieder unserer Feuerwehr übten dabei drei verschiedene Methoden. Vor jeder Staumauer wurde die geplante Methode der ganzen Gruppen erklärt und jeweils ein Gruppenkommandant auserwählt, welcher die Führung übernahm.

Die erste Aufstauung mittels Holzbrett

Hierbei suchten wir uns eine passende Stelle im Flussbett. Als wir diese fanden, fingen wir an das Holzbrett so gut wie möglich in Position zu bringen. Da das Brett aber etwas zu kurz war, improvisierten wir kurzerhand und fanden in der Nähe eine alte Motorhaube eines Autos. Diese nutzen wir mit dem Brett und einigen dicken Ästen, die in der nächsten Umgebung des Bachen lagen und formten damit die erste “Staumauer“. Um sie einigermaßen wasserundurchlässig zu bekommen, benutzen wir Erde, Schlamm und große Steine als Dichtmittel.

Die zweite Methode mittels Steckleiter und Abdeckplane

Die Steckleiter wurde mehrmals in die Plane eingewickelt und in das schon vorbereitete Flussbett hinein gelegt. Mit großen Erdnägel wurde die Leiter gegen das Umkippen gesichert. Danach wurde die Plane mit Erde und Steinen am Boden fixiert. Durch das zunehmende Gewicht des Wasser wurde die Aufstauung immer dichter.

Die dritte Methode mittels Strickleiter und Abdeckplane

Die Steckleiter wird mittels Erdnägel an den Uferböschungen angebracht. Danach wird die Abdeckplane darüber gelegt und wieder mittels Erde und Steinen auf den Flussbettboden fixiert. Jeweils nach den einzelnen Aufstauungen wurde mittels Unterwasserpumpe getestet, ob die Zuflussmenge des Haselbaches ausreichen würde, um gezielte Löschangriffe durchzuführen. Die UWP mit einer Literleistung von 1900 Liter pro Minute wurde in eine Plastikkiste gestellt, welche grobe Verunreinigungen abhielt.

Trotz der schweißtreibenden Aufgaben hat die Übung allen sehr gut gefallen und kann im Ernstfall von großer Bedeutung sein. Bevor wir die Übung zu Ende brachten, reinigten wir all unsere Geräte, Werkzeuge und Fahrzeuge vor Ort und entsorgten die gefunden Motorhaube fachgerecht. Als Abschluss der Übung kehrten wir im Gasthof Strasshofer für Speis und Trank ein. Einen herzlichen Dank für die großartige Bewirtung an die Wirtin Christine!

  • 20170825_01
  • 20170825_02
  • 20170825_03
  • 20170825_04
  • 20170825_05
  • 20170825_06
  • 20170825_07
  • 20170825_08
  • 20170825_09
  • 20170825_10
  • 20170825_11
  • 20170825_12
  • 20170825_13
  • 20170825_14
  • 20170825_15
  • 20170825_16
  • 20170825_17
  • 20170825_18
  • 20170825_19
  • 20170825_20
  • 20170825_21